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1. Coesfelder Energiepflanzen- und Biodiversitätstag der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft

Mit allen Sinnen die Artenvielfalt erleben

„Sehen. Hören. Riechen. Staunen.“ Unter diesem Motto lud die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft zum Feldtag am 25. August 2016 auf den Hof Wortmann ein. Bei einer Rundfahrt durch die Münsterländer Parklandschaft in Stevede konnten die Besucher unter anderem farbenfrohe Blühstreifen mit einer Vielzahl von Insekten wie Hummeln oder Schmetterlinge und vielleicht das ein oder anderen Wildtier entdecken. mehr lesen

Münster blüht was... 2016

Im Frühjahr hat die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft in Kooperation mit der Sparkasse Münsterland Ost Münsteraner Landwirten kostenfreies Saatgut für einjährige Blühstreifen und -flächen angeboten. Über 13 ha Ackerland konnten dadurch in diesem Jahr für die Aktion gewonnen werden. Zurzeit stehen Sie rund um Münster in voller Blüte, dienen Biene, Hummel & Co als Nahrungsquelle, vielen Wildtieren als Rückzugsraum und bereichern zudem das Landschaftsbild.
Wir freuen uns über die rege Teilnahme und Bereitschaft der Landwirte ihre Flächen statt mit einer Feldfrucht einzusäen, dem Landschaftsschutz zur Verfügung zu stellen. 

Verbundprojekt präsentiert sich auf der Woche der Umwelt des Bundespräsidenten

Kooperativer Naturschutz schafft biologische Vielfalt in Agrarlandschaften-
Das Verbundprojekt „Lebendige Agrarlandschaften – Landwirte gestalten Vielfalt!“ setzt sich für den Erhalt und die Förderung der Vielfalt heimischer Tier- und Pflanzenarten in Agrarlandschaften ein... mehr lesen

Tag des offenen Hofes

Wie sieht eigentlich ein Kuhstall von innen aus und wie funktioniert eine Erntemaschine? Beim Tag des offenen Hofes haben alle Interessierten die Gelegenheit den Landwirten bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.  Auch die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft präsentierte Ihre Arbeit am 5. Juni auf dem Pferdehof Einhaus-Bergmann in Dorsten-Hervest, am 19. Juni in Münster und am 5. Juli in Billerbeck.

Jedem Kauz seine Röhre

Der Steinkauz ist ein typischer Bewohner offener Grünlandhabitate mit ganzjährig niedriger Vegetation und einem reichen Angebot an Höhlen. Seine häufigsten Lebensräume in Deutschland sind daher Viehweiden und Streuobstwiesen. Da besonders letzere in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen sind, gehen der kleinen Eulenart immer mehr potentielle Nistplätze verloren. Dem möchte die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft mit Unterstützung der Sparkasse Münsterland Ost Abhilfe schaffen. Im Stadtgebiet Münster und dem südlichen Warendorf werden Interessierten mit geeigneten Flächen in eigener Bewirtschaftung sogenannte Steinkauzröhren zur Verfügung gestellt. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Tel.: 0251/ 4175 148.

"Energiepflanzenanbau und Biodiversität"

Auf großes Interesse ist die Auftaktveranstaltung des vom Bundesamt für naturschutz geförderten Projektes "Energiepflanzenanbau und Biodiversität - Landwirte ackern zur Förderung der Biodiversität im Münsterland" gestoßen. Vertreter der Landwirtschaft, der Landwirtschaftskammer und der beteiligten Behörden informierten sich über das Projekt und spezielle Aspekte des Artenschutzes auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Sie können an dieser Stelle eine Pressemitteilung sowie den Vortrag zur Projektvorstellung herunterladen. Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundesamtes für Naturschutz (BfN).

Gute Aussichten von der Drei-Linden-Höhe

Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft sorgte mit Unterstützung weiterer Akteure für die Restaurierung eines altbekannten Aussichtspunktes vor den Toren der Stadt Coesfeld.

 Die Restaurierung des beliebten Ausflugziels war notwendig geworden, da z.B. die Sitzbänke nicht mehr zum Verweilen einluden und auch die umgebende Mauer in die Jahre gekommen war. Aus diesem Grund schlossen sich eine Reihe von Akteuren in der Region zusammen, um gemeinsam die Restaurierung des Naherholungsziels in Angriff zu nehmen. Neben der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft, die als Projektträger fungierte waren die Sparkasse Westmünsterland, der Verein Coesfeld & Freunde e.V., die Stadtwerke Coesfeld und die Stadt Coesfeld an der Umsetzung beteiligt. Im Rahmen des so genannten LEADER-Programms, durch das Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raumes finanziell unterstützt werden, fand eine 55 %ige Förderung der Arbeiten durch die Europäische Union statt.

Nach Beendigung der Restaurierungsarbeiten lädt der Aussichtspunkt nun wieder (Rad-)Wanderer dazu ein, im Schatten der Bäume den Blick über die Münsterländer Landschaft zu genießen. Neben neuen Sitzbänken, der Restaurierung der Sandsteinmauer und der Pflanzung einer Buchenhecke wurden außerdem zwei Informationstafeln aufgestellt, die Besucher über die umgebende Kulturlandschaft und die Wassergewinnung- und Aufbereitung informieren. Auf diese Weise soll die Anhöhe zukünftig auch als außerschulischer Lernort für Grundschulen dienen, die den Unterricht zu diesen Themen nun mit einem Ausflug zur Drei Linden Höhe verbinden können. Einen Auszug der Geschichten der Mentorenkinder, die die Eröffnung begleiteten finden Sie hier

Von Coesfeld kommend ist der Aussichtspunkt über die Bergallee (K 52) zu erreichen, vor der Gaststätte „Coesfelder Berg“ links abbiegen. 

extensive Weide schafft hohe Artenvielfalt

Im Märkischen Kreis setzt die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft eine Maßnahme zum Erhalt des Grünlands in Hanglage um. Von dem Erfolg der Maßnahme haben sich jetzt die Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper, Klaus Kraatz (uLB Märkischer Kreis), Landwirt  Erich-Wilhelm Hevendehl und Wolfgang Ganser von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft überzeugen können. Durch die mit dem Landwirt seit 2009 am Horringhauser Bach umgesetzte extensive Beweidung konnte die Vielfalt der vorkommenden Pflanzen auf der Weide gesteigert werden, sodass heute seltene Arten wie die Acker-Witwenblume (Knautia arvensis), Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) oder die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) das Bild prägen. Neben diesen Pflanzen kommen u.a. auch Schmetterlinge wie der Aurora-Falter und Mauereidechsen in großer Zahl auf der Fläche vor. Lesen Sie hierzu auch den Bericht der Lüdenscheider Nachrichten und des Landwirtschaftlichen Wochenblattes

Produktionsintegrierte Naturschutzmaßnahmen - Handbuch und Datenbank verfügbar!

In den heutigen Agrarlandschaften, an die stetig wachsende Anforderungen gestellt werden, sollen produktionsintegrierte Maßnahmen den Schulterschluss zwischen Landwirtschaft und Naturschutz ermöglichen. Doch wie genau sehen solche Maßnahmen aus? Wie werden sie umgesetzt und welche Arten können von Ihnen profitieren?

Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft und das Institut für Landschaftsökologie der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster haben gemeinsam ein Handbuch und eine Datenbank erstellt, um diese und weitere Fragen zu produktionsintegrierten Naturschutzmaßnahmen (PIN) zu beantworten. Das Handbuch kann bei der Stiftung bestellt werden, zur Datenbank gelangen Sie hier.

Verantwortung leben. Landwirtschaft und Kulturlandschaft in Westfalen-Lippe

Westfalen-Lippe ist eine Region mit einer Vielfalt an unterschiedlichen Kulturlandschaften. Diese werden in weiten Teilen seit Jahrtausenden durch die Landwirtschaft geprägt, die den unterschiedlichen Regionen so ihr charakteristisches Aussehen verleiht. Doch warum haben sich so unterschiedliche Landschaften überhaupt entwickelt und welchen Anteil haben Landwirte heute am Erhalt dieser Landschaften? Diesen und anderen Fragen wird in der Broschüre "Verantwortung leben. Landwirtschaft und Kulturlandschaft in Westfalen-Lippe" nachgegangen, die Sie hier anschauen, durchblättern und herunterladen können.

 

Der Stieglitz -Vogel des Jahres 2016-

Der Stieglitz ist zum Vogel des Jahres gekürt worden. Das zum Teil gelbe Gefieder und die rote Gesichtsmaske machen den Vertreter der Finkenfamilie zu einem der farbenfrohsten Singvögel Europas. Die auch als Distelfink bekannte Art lebt in durch lockere Baumbestände und Hecken reich strukturierten Offenlandschaften mit einem vielfältigen Angebot an samenbildenden Pflanzen. Besonders Feldsäume und Brachflächen, die auch Samenstände als Wintervorrat bereithalten, sind wichtige Lebensräume. Der Verzicht vom Mähen von Randstreifen oder Brachflächen ab dem Sommer fördert die Samenbildung der Pflanzen und bietet nicht nur dem Vogel des Jahres eine Lebensgrundlage.