Ein erfolgreiches Projekt erreicht die Zielgerade und wird am Donnerstag, 13. August 2020, bei einer Radtour allen Interessenten präsentiert: Das Projekt “Energiepflanzenanbau und Biodiversität im Münsterland” ist der Beweis, dass Naturschutzmaßnahmen in landwirtschaftliche Produktion integrierbar sind. Über Projekterfahrungen und -Ergebnisse berichten die Stiftungsmitarbeiter an 5 Stationen bei der Feldrundfahrt durch die Bauernschaften Stevede und Flamschen in Coesfeld.
Das Projekt ist das erste landwirtschaftliche Naturschutzprojekt in Westfalen, das mit Bundesmitteln gefördert wird.  Im sechsten Jahr setzen zahlreiche Landwirtinnen und Landwirte produktionsintegrierte Naturschutzmaßnahmen wie Blühmischungen, Stangenbohnen-Mais-Gemenge sowie Getreidegemenge auf ihren Äckern um und erhalten und fördern somit die Artenvielfalt. Ihr Engagement hat dem Projekt inzwischen sogar die Auszeichnung “UN-Dekade Projekt Biologische Vielfalt” eingebracht.

Die Strecke umfasst rund 15 Kilometer und wird mit blick auf Corona in Kleingruppen absolviert. Die Teilnehmerzahl ist coronabedingt auf 50 Personen begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten unter info@kulturlandschaft.nrw