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Den aufgeführten Maßnahmen sind Arten zugeordnet, die von der jeweiligen Maßnahme profitieren können und umgekehrt.

Verzicht auf Düngung

Durch ein Überangebot an Nährstoffen werden die nährstoffliebenden Pflanzenarten in der konventionellen Landwirtschaft begünstigt. Dadurch werden die Pflanzen, die nährstoffärmere Standorte bevorzugen aus dem Landschaftsbild verdrängt. Mit dem Verzicht auf Düngung wird eine Aushagerung der Standorte angestrebt, damit sich langfristig, den jeweiligen Bodenverhältnissen entsprechend, wieder eine blütenreiche Vegetation ansiedelt. Somit wird die Entwicklung von Ackerwildkräutern begünstigt, die wiederum eine wichtige Nahrungsquelle für z.B. Rebhühner darstellt. Positiv zu beurteilen ist auch die Entwicklung beim Ernteverzicht von Getreide, da dieses standfester wird. Der Verzicht auf Düngung ist deshalb Bestandteil vieler anderer Maßnahmen.

Durchführung

Es sind verschiedene Möglichkeiten in Abhängigkeit von der Ausgangssituation, der Maßnahmenkombination und dem Schutzziel möglich:

  • Verzicht auf jegliche Düngung
  • Verzicht auf mineralische Dünger
  • Verzicht auf mineralische N-Dünger
  • Begrenzung der Stickstoffzufuhr (kg/ha)
  • Düngung nur mit Festmist

Nutzen

  •  Aushagerung des Standortes
  • Erhöhung der Artenvielfalt
  •  Nahrungsangebot

Literatur