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Den aufgeführten Maßnahmen sind Arten zugeordnet, die von der jeweiligen Maßnahme profitieren können und umgekehrt.

Vielfältige Fruchtfolge

In der heutigen Agrarlandschaft findet sich häufig keine große Variation zwischen den angebauten Feldfrüchten. Deshalb sind vielfältige Fruchtfolgen/Kulturen von Vorteil die zum einen zu einer höheren Biodiversität beitragen zum anderen eine hohe Gesamtproduktivität aufweisen, um mit der Landwirtschaft vereinbar zu sein. Der Anbau vielfältiger Kulturen wertet die Landschaft durch die unterschiedlichen Vegetationsstrukturen auf und führt zu einer größeren Variation von Bewirtschaftungsformen und -zeiten. Je nachdem welche Ackerfrüchte angebaut werden, können unterschiedliche Arten gefördert werden. In jedem Fall profitieren diverse Ackerwildkräuter und Insekten von den vielfältigen Kulturen und bieten den Wildtieren Schutz und Deckung.

Durchführung

  • Mindestens 5 verschiedene Hauptfruchtarten
  • Anteil je Hauptfruchtart: 10 – 30 %
  • Maximal 2/3 Getreideanteil
  • Gemüse und andere Gartengewächse auf maximal 30 % der Ackerfläche
  • Mindestens 7 % Leguminosen oder ein Gemenge, das Leguminosen enthält
  • Nach Leguminosen oder einem Gemenge mit Leguminosen eine Folge oder Zwischenfrucht als Winterbedeckung

Nutzen

  • Nahrungsangebot
  • Schutz und Deckung
  • Strukturanreicherung

Begünstigte Arten

Literatur

Stiftung Westfälische Kulturlandschaft

Schorlemerstraße 11
48143 Münster
Fon 0251 / 4175 147
Fax 0251 / 4175 261
info[at]kulturlandschaft.nrw

Kurzinformation.

Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft wurde vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband e.V. gegründet, um gemeinsam mit Naturschutz und Landwirtschaft neue Wege zur Bewahrung und Entwicklung der Kulturlandschaft in Westfalen-Lippe zu gehen.