contracts2.0

Innovative Verträge für Landwirte und Natur
www.project-contracts20.eu

 

Zwischen einem Landwirt und seinem Engagement für die Natur liegt nicht selten ein Berg von Papier. Denn möchte er für die Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz von Natur und Landschaft Förderungen in Anspruch nehmen gilt es zunächst, sich durch viele Seiten lange Verträge zu arbeiten. Der bürokratische Aufwand ist enorm und einer der Gründe, warum solche Maßnahmen nicht so oft umgesetzt werden, wie es wünschenswert wäre.

Innovative Verträge für Landwirte und Natur

Insgesamt 28 Projektpartner aus 12 europäischen Ländern haben es sich deshalb zum Ziel gesetzt, innovative Vertragsmodelle zu entwickeln, die zum einen die Motivation der Landwirte stärken, sich an der Umsetzung von öffentlich und privat finanzierten Agrar-Umwelt-Klima-Maßnahmen zu beteiligen und die zum anderen ihr ökonomisches Handeln besser berücksichtigen. Auf diese Weise soll die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft gestärkt werden.

Ansätze bei der Vetragsgestaltung

Dabei werden für die Gestaltung solcher Verträge vier verschiedene Ansätze verfolgt:
• Ergebnisbasierte Umweltzahlungen
• kooperative Vertragsmodelle
• Pachtverträge mit Umweltvereinbarungen
• Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette

NRW eine von elf „Vertragswerkstätten“

In elf EU-Regionen werden im Rahmen des Projektes so genannte Contract Innovation Labs (kurz CILs) eingerichtet. In diesen Vertragswerkstätten bringen die Projektteilnehmer Akteure aus Praxis, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und anderen interessierten Bereichen zusammen, um gemeinsam innovative Vertragslösungen zu gestalten. Das CIL NRW wird von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft gemeinsam mit der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft und mit Unterstützung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) organisiert.

Strategisch ergänzt wird die Arbeit in den CILs gibt durch neun Policy Innovation Labs (kurz PILs). Ihre Aufgabe ist es, die Ergebnisse der CILs in die Politik zu tragen. Dafür wird die Umsetzbarkeit der erarbeiteten Vertragsmodelle auf der administrativen Ebene geprüft sowie Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Verankerung der innovativen Ansätze in den Länder- und Bundesprogrammen erarbeitet.

Projektübersicht

  • EU-weites Forschungs- und innovationsvorhaben mit 28 Partnern aus 12 Ländern
  • Förderung innerhalb des EU-Programms Horizon 2020, Laufzeit Mai 2019 bis April 2023
  • Koordination: Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.
  • Akteure aus Landwirtschaft. Naturschutz und Wissenschaft
  • Einbeziehung von Best-Practice-Beispielen

Ansprechpartner

Stiftung Westfälische Kulturlandschaft

Tanja Brüggemann
Schorlemerstraße 11
48143 Münster
Tel.: (+49) 0251 / 41 75 – 145
Fax: (+49) 0251 / 41 75 – 261
Mail: brueggemann@kulturlandschaft.nrw

 

Stiftung Westfälische Kulturlandschaft

Hauptgeschäftsstelle

Münster

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48143 Münster
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Fax: 0251 / 4175 261
info[at]kulturlandschaft.nrw

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Auf der Helle 16
32052 Herford
Tel.: 05221 / 34204.46
Fax:  05221 / 34204.19

Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft wurde vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband e.V. gegründet, um gemeinsam mit Naturschutz und Landwirtschaft neue Wege zur Bewahrung und Entwicklung der Kulturlandschaft in Westfalen-Lippe zu gehen.